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Bisher stand für viele, die mit einer Diät begonnen haben fest, dass Fette absolut verboten sind. Doch genau das ist falsch. Wenn man gesund abnehmen will, sollte man sogar sicherstellen, genügend Fette zu sich zu nehmen. Es kommt dabei nur darauf an, um was für Fette es sich dabei handelt. Natürlich sollte man vorab wissen, dass Fett sehr Kalorienhaltig ist.

Gerade während einer Diät oder bei einer ausgewogenen Ernährung sollte man daher darauf achten, den Zielwert der Kalorien nicht zu überschreiten. Allerdings sollten gerade ungesättigte Fettsäuren und Omega-3-Fettsäuren in den Ernährungsplan aufgenommen werden, denn diese sorgen nicht nur für eine gesunde und ausgewogene Ernährung, sondern können sogar die Fettverbrennung ankurbeln.

Fette sind wichtig für den Körper

Viele Nährstoffe, die für den Körper wichtig sind, sind fettlöslich. Darunter zählen zum Beispiel verschiedenen Vitamine. Das bedeutet nichts anderes, als das der Körper die wichtigen Vitamine K, D, A und E ohne Fett nicht aufnehmen kann, was dann zu fatalen Vitaminmangelerscheinungen während einer Diät führen kann. Das macht sich zum Beispiel mit brüchigen Knochen, trockener Haut oder vermehrten Muskelschmerzen bemerkbar.

Allerdings tragen genau diese Vitamine auch zu einem guten Körpergewicht bei, da sie sich nicht nur vorteilhaft auf die Energie des Körpers, sondern auch auf die Muskelgesundheit und die Konzentrationsfähigkeit auswirken. Darum sollte man zu seinem gesunden Salat immer etwas natives Olivenöl beigeben, damit die gesunden Nährstoffe, die in Tomate, Spinat oder Karotte stecken, auch vom Körper aufgenommen werden können. Gerade Vitamin E ist während einer Diät unverzichtbar, da es wie kein anderes Vitamin zur Aufrechterhaltung des Stoffwechsels beiträgt.

Was genau zählt zu den gesunden Fetten im Rahmen einer Diät?

Nahrungsfette sind für den Körper unverzichtbar, denn sie liefern nicht nur wichtige Energie, sondern schützen auch die Organe und helfen, wichtige Nährstoffe aufzunehmen und umzuwandeln. Dabei sind sich viele Ernährungsberater sicher, dass Fett sogar dabei hilft, eigenes Fett zu verbrennen. Es kommt nur darauf an, welche Fette man zu sich nimmt.

Bei einer Diät, die der Gewichtsreduktion dient, sollten daher mindestens ein Drittel der aufgenommenen Kalorien von Nahrungsfett kommen. Doch Fett ist nicht gleich Fett, und Pommes, Burger und Pizza haben auch weiterhin nichts auf einem ausgewogenen Diätplan zu suchen.

Genau bei diesen Nahrungsmitteln nimmt man nämlich nicht nur zu, sondern wird im schlimmsten Fall sogar krank. Das liegt jedoch nicht an den Fetten die in den Speisen enthalten sind, sondern an den mangelnden Vitaminen.

Der Nährwert stimmt einfach nicht. Aus diesem Grund sollte der Großteil der Fette, die man im Laufe des Tages aufnimmt, aus ungesättigten Fetten bestehen. Genau genommen handelt es sich dabei um ungesättigte Fettsäuren. Diese ungesättigten Fette sind ganz leicht aus gesunden Nahrungsmitteln zu gewinnen.

Welche Nahrungsmittel enthalten gesunde Fette?

Zu den gesunden Lebensmitteln, die auch während einer Diät absolut zu empfehlen sind, zählen: Nüsse, Samen, Fisch, natives Olivenöl, Blattgemüse aber auch Avocados. Auch rotes und weißes Fleisch dient einer ausgewogenen Ernährung. Ungesättigte Fette unterstützen nicht nur den Cholesterinspiegel, sondern dienen auch die Herzgesundheit.

Damit helfen ungesättigte Fettsäuren sogar beim Fettabbau. Es gilt zu wissen, dass ein Verzicht dieser Fette während einer Diät sogar zu erhöhter Fettleibigkeit führen kann, auch wenn das in einem absoluten Widerspruch zueinander steht.

Das liegt daran, dass Fett ein Geschmacksträger ist. Um dieses Defizit auszugleichen, musste man viel öfter zu Salz oder Zucker greifen, um den Nahrungsmitteln einen besseren Geschmack zu verleihen. Das führte auch zu einem vermehrten Hungergefühl und den sogenannten Heißhungerattacken.

Wie verbrennt Fett aber eigenes Fett?

Zunächst sollte man dazu wissen, dass der eigene Körper genau drei Nährstoffe benötigt, um Energie zu gewinnen. Das sind Eiweiß, Kohlenhydrate und eben auch Fett. Dabei enthält Fett genau dreimal mehr Energie, als Eiweiß oder Kohlenhydrate. Damit der körpereigene Stoffwechsel gut funktioniert, und man gesund abnehmen kann, benötigt es Energie.

Es ist nunmehr wissenschaftlich erwiesen, dass die Stoffwechselgesundheit durch den Genuss von gesunden Fettsäuren gesteigert werden kann. Das bedeutet nichts anderes, als dass man durch den Verzehr gesunder Fette abnimmt. Auch angelagertes Fett, welches besonders am Bauch, den Hüften oder dem Po zu finden ist, kann nicht gesund und schnell abgebaut werden, wenn nicht ausreichend gesunde Fette durch die Nahrungsaufnahme zugeführt werden. Durch die Aufnahme der Speisefette wird nämlich auch in der Leber die Fettverbrennung gesteigert.

Gesunde Fette machen glücklich

Natürlich macht Essen glücklich. Aber auch während einer Diät kann essen glücklich machen. Da Fette nämlich Geschmacksträger sind, sind genau diese gesunden Nahrungsfette dafür zuständig, dass Essen schmeckt und eben glücklich macht. Fett kann sogar sogenannte Geschmacksknospen in der Nahrung erkennen.

Das erklärt einfach, warum fettarme Lebensmittel zwar satt machen, aber oft nicht schmecken und den Heißhunger auf etwas besonders süßes oder salziges sogar fördern. Auch der Serotoninspiegel im Gehirn wird durch ungesättigte Fettsäuren positiv beeinflusst.

Das bedeutet nichts anderes, als das sich die Stimmung während der Nahrungsaufnahme verbessert. Das ist nicht nur Motivationsfördernd, sondern hilft auch die eigenen Ziele im Auge zu behalten , und eben nicht in eine Heißhungerattacke zu verfallen.

Fett macht satt

Fett bleibt viel länger als andere Nährstoffe im Verdauungssystem. Das sorgt nicht nur für eine lange Sättigung. Ungesättigte Fettsäuren halten dabei sogar den Blutzuckerspiegel konstant. Das sorgt dafür, dass Heißhunger ausbleibt, und man nach den Mahlzeiten nicht sofort wieder hungrig ist.

Auch diese Eigenschaft der ungesättigten Fette trägt dazu bei, im Rahmen einer Diät mit Fetten gesund und erfolgreich abzunehmen. Besonders bei der vermehrten Aufnahme von Omega-3-Fettsäuren, kann die Sättigung nach einer Mahlzeit bis zu drei Stunden anhalten. Das Ergebnis ist nicht nur eine schnellere sondern auch eine größere Gewichtsreduktion.

Tipps für einen gesunden Umgang mit Fetten

Ganz klar: Butter ist ein wunderbarer Geschmacksträger, hat aber im Rahmen der Diät nichts auf dem Speiseplan zu suchen. Man sollte Butter durch gesundes Olivenöl ersetzen. Auch Leinöl oder Sonnenblumenöl eignet sich hervorragend, um Speisen zu verfeinern.

Statt Chips sollte man öfter zu Nüssen greifen. Eine Handvoll Mandeln oder umgeschwefeltes Studentenfutter tragen zu einer ausgewogenen Ernährung bei, und helfen bei der dauerhaften Gewichtsreduktion.

Auch bei dem Genuss von Rührei kann man Fett sparen, indem man auf Eiweiss statt Eigelb setzt. Dazu sollte man die Speisen statt mit Salz und Zucker lieber mit Honig oder vielen Kräutern würzen. Das schmeckt nicht nur besser, sondern ist auch gesund.